Auf die Plätze, fertig, Falter zählen…

Falterzählung 2024. Foto: NABU NRW

Vom 15.6. bis 15.7. Schmetterlinge beobachten und dem NABU NRW melden

Düsseldorf – Längst sind viele Tag- und Nachtfalter nicht mehr so häufig zu Gast in unseren Gärten wie noch vor ein paar Jahren. Denn auch vor unseren beliebten Schmetterlingen macht das dramatische Insektensterben nicht Halt. Um auf diese Entwicklung aufmerksam zu machen, ruft der NABU NRW bereits zum 9. Mal zur Falterzählaktion in Nordrhein-Westfalen auf. Vom 15. Juni bis zum 15. Juli können Internessierte Schmetterlinge beobachten, zählen und dem NABU NRW im Rahmen des Projektes „Mehr Platz für Falter – Jetzt wird´s bunt!“ melden.

„Dabei kann überall gezählt werden, egal ob im Garten oder auf dem Balkon, im Freibad oder im Park. Empfehlenswert ist es, eine passende Pflanze auszuwählen und alle Schmetterlinge, die sich dort niederlassen, zu erfassen“, erklärt Prof. Dr. Anna von Mikecz, stellvertretende Vorsitzende des NABU-Landesverbandes. Anhand der Daten, die bei der Zählaktion gesammelt werden, könne man herausfinden, welche Tag- und Nachtfalter unsere Umwelt bereichern und wie häufig diese gesichtet werden. „Über die Jahre können wir so vielleicht Entwicklungstendenzen der Bestände einzelner Falterarten erkennen. Daher ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen teilnehmen“, so von Mikecz.

Kleiner Fuchs. Foto: Wilhelm Stein

Die genaue Zählanleitung und Abbildungen der im Fokus stehenden 12 Tag- und sechs Nachtfalterarten sind auf einer Zählhilfe vermerkt, die beim NABU-Landesverband kostenfrei erhältlich ist.

Hier könnt ihr die Zählkarte als pdf abrufen!

Hier gehts zum Zähllink!

Auch weitere Arten, die nicht auf dem Zählbogen abgebildet sind, dürfen angegeben werden – denn jede Meldung zählt! Zur Auswertung sollten die ausgefüllten Zählhilfen bis zum 22. Juli entweder per Post an die Landesgeschäftsstelle des NABU NRW oder per E-Mail an Falter@NABU-NRW.de geschickt werden. Die Beobachtungen können auch direkt online unter www.schmetterlingszeit.de eingegeben werden.

Gefördert wird das Projekt vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr NRW. Drei Partnerinstitutionen – NABU-Stiftung Naturerbe NRW, NAJU NRW und Naturgarten e.V. – unterstützen das Projekt, ebenso wie das Portal Naturgucker.de.