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Wir über uns

Der NABU-Kreisverband Gütersloh des Naturschutzbundes Deutschland hat sich zur Aufgabe gemacht,  sich für den Schutz und die Pflege der Natur mit Ihrer Tier- und Pflanzenwelt unter besonderer  Berücksichtigung der frei lebenden Vogelwelt sowie sich für die Förderung naturverbundener Landschaftsgestaltung einzusetzen. Im September 1976 wurde er als damaliger Bund für Vogelschutz im Kreis Gütersloh gegründet. Im Kreis Gütersloh zählt der Naturschutzverband rund 750 Mitglieder.

Wenn auch das Interesse zunächst vor allem dem Schutz der Vogelwelt galt, so steht der NABU heute für einen umfassenden Naturschutz. Zu den praktischen Arbeiten gehören gezielte Maßnahmen zum Biotop- und Artenschutz, wie das Anlegen oder Pachten und damit das Sicherstellen von Feuchtgebieten, die Neuanpflanzung von Hecken oder deren Verjüngung durch Rückschnitt, das Beschneiden von Kopfweiden und nicht zuletzt die Durchführung spezieller Artenschutzprogramme für Vögel, Fledermäuse und Amphibien.

In jedem Jahr werden Pflegeeinsätze in verschiedenen Biotopen im gesamten Kreisgebiet durchgeführt. Neben der Wartung und Pflege von schützenswerten Biotopen in Versmold, Borgholzhausen und Rheda-Wiedenbrück gehört die Betreuung des eigenen ca. 1 ha großen Schutzgebietes im Haller Ortsteil Künsebeck.

Im praktischen Lebensraumschutz für gefährdete Tiere und Pflanzen erhält der NABU insbesondere bedrohte Feuchtwiesengebiete sowie Landschaftsbestandteile wie Hecken, Feldgehölze, Steinbrüche und Brachflächen aktiv. Der NABU betreut darüber hinaus auch ein 67 ha großes Naturschutzgebiet im amtlichen Auftrag.

Das Naturschutzgebiet Salzenteichsheide

Feuchtbrache im Naturschutzgebiet Salzenteichsheide

Feuchtbrache im Naturschutzgebiet Salzenteichsheide (Foto: Dirk Blome)

Es ist ein Gebiet, das an der Borgholzhausener Grenze zu Versmold liegt. Seit vielen Jahren ist der NABU im dortigen Ge­biet tätig. Von 1979 bis 1989 pachtete der Kreisverband die ökologisch besonders wertvolle Kernflä­che. Diese Flä­che, ein aufgegebe­nes Tonabbaugelände, weist eine Reihe seltener und gefährdeter Pflanzen auf, insbesondere in den Kleingewässern und der Feuchtbrache, die jährlich gemäht wird. 1989 kaufte der Kreis Gütersloh die Fläche. Die Ausweisung als Naturschutzgebiet erfolgte 1992. Über die Kernfläche hinaus wur­den insgesamt 65 Hektar unter Schutz gestellt. Weiterlesen

Das Gebiet Bobenheide

Es ist ein Gebiet, das an der Haller Grenze zum Steinhagener Ortsteil Brockhagen an der Straße „Bobenheide“ liegt. Im Jahre 2001 pachtete der NABU-Kreisverband Güter­sloh das etwa ein Hektar große Wiesengrundstück, zu dem auch zwei Gewässer gehören. Durch Veränderung der Böschungen sind die Teiche zu idealen Laichgewässern von Fröschen, Kröten und Molchen geworden. Das Gelände weist zwischenzeitlich auch zwei temporäre Gewässer auf.

Der Grund der Pachtung: Das Biotop soll der Umwelt fördernden Vereins- und Jugendarbeit dienen. So hat die Haller NABU-Jugendgruppe eine Streuobstwiese angelegt. 20 Bäume verschiedener Stein- und Obstsorten bereichern das Gelände. Auf den Böschungen der Teiche und an den Außengrenzen des Grundstücks wurden Gehölzanpflanzungen durchgeführt. Einmal im Jahr wird ein Arbeitseinsatz zur Pflege der Fläche durchgeführt. Der Pachtvertrag läuft noch bis Juni 2021.

NABU Kreis Gütersloh kritisiert Landesverband

Positionierung des NABU-Landesverbandes bei der Novellierung des Landesjagdgesetzes NRW.

Der Kreisverband Gütersloh hat bereits vor zwei Jahren eine Gesprächsbereitschaft zu diesem Thema zwischen NABU und Jägern vor Ort aufgebaut, die im Land jahrelang auf Eis lag. Es fanden Gespräche zusammen mit dem Landesvorstand NABU NRW, dem Landesjagdverband und der Kreisjägerschaft statt. Man war sich einig, das Thema sachlich weiter zu erörtern, Kompromisse zu finden, um so eine gemeinsame Zustimmung für die geplante Novellierung zu finden. Weiterlesen