NABU Kreisverband Gütersloh: Mit der Kettensäge Lebensraum für den Steinkauz geschafft

Der NABU Kreisverband Gütersloh hat wieder Lebensräume für Steinkauz und Co. in seinem Feuchtgebiet in St. Vit geschafft. Mit Kettensägen, Forke und Beil  ausgerüstet, schneitelten Mitglieder des NABU Kopfweiden und stutzten durchgewachsene Hecken im Februar, bevor die Brutsaison wieder beginnt.

Josef Holste rüstete sich mit einer Säge, um Platz für den Steinkauz zu schaffen.

Josef Holste rüstete sich mit einer Säge, um Platz für den Steinkauz zu schaffen. (Foto: Wilhelm Gröver)

Seit vielen Jahren hat der NABU in St. Vit eine Feuchtwiese gepachtet, von alten Kopfweiden und dichten Schlehen umsäumt. In den letzten Jahren wurden Tümpel angelegt und regelmäßig gepflegt. Die Wiese wird extensiv von einem Landwirt bewirtschaftet und von Kühen nachgeweidet. Durch die vielen Biotope ist das abseits gelegene Feuchtbiotop Lebensraum für zahlreiche Vogelarten, die in den Hecken und Kopfweiden brüten. In den Kleingewässern fühlen sich die Frösche wohl und Libellen häuten sich an den Wasserpflanzen.

Auch Josef Holste aus St. Vit, einer der langjährig fleißigen Helfer fühlt sich wohl, wenn er in der Natur arbeiten kann. Ehrenamtlich kümmert er sich mit seinen Mitstreitern um den Steinkauz in unserer Region und pflegt die Steinkauzkästen, damit der Steinkauz in St. Vit und Umgebung auch weiterhin eine Heimat hat.