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Das Gebiet Künsebeck

Das im Haller Ortsteil Künsebeck gelegene Gelände hat der NABU-Kreisverband Gütersloh von der Evangelischen Kirchengemeinde käuflich erworben. Das Biotop ist etwa ein Hektar groß. Es handelt sich hier um ein Feuchtgebiet mit überwiegendem Seggenbereich. Das Schutzgebiet beinhaltet außerdem mehrere Kleingewässer und eine Wildblumenwiese sowie Insektenwand und Trockenmauer.

Spezielle Brutmöglichkeiten werden den Sinvögeln angeboten. Ein­mal im Jahr werden die dort angebrachten Nisthilfen kontrolliert, gesäu­bert und bei Bruterfolg wird genau „Buch geführt“.An zwei Wochenenden im Winter mäht der NABU von Hand Kleinstfächen frei und pflegt die Weiden- und Erlengehölzgruppen.

Feuchtgebiet St. Vit am Wieksbach

Der NABU-Kreisverband hat bereits seit vielen Jahren eine Feuchtwiese mit umschließender Hecke und Kopfweiden in einer Größe von ca. 5 Hektar in St.Vit, einem Ortsteil von Rheda-Wiedenbrück gepachtet. Dadurch wurde verhindert, dass es wie die umliegenden Flächen in intensiv genutzte landwirtschaftliche Flächen umgewandelt wurde. Das Grünland wird von einem Landwirt extensiv als Mähweide genutzt. Insgesamt sind ca. 500 Meter Hecke und über 50 Kopfweiden zu pflegen.

Die dichte Hecke ist ein Brutparadies für Rotkehlchen, Zaunkönig und Heckenbraunelle. Der Steinkauz hat dort sein Jagdhabitat. Er brütet im Umfeld in vom NABU aufgehängten speziellen Steinkauzröhren, die jährlich auf Bruterfolg kontrolliert werden. Die Kopfweiden am angrenzenden Wieksbach werden geschneitelt und die Erlen auf den Stock gesetzt. Sie festigen das Ufer und die Beschattung der angrenzenden Ackerflächen hält sich durch die Pflege in Grenzen.

Ein Kleingewässer und eine Blänke wurden auf der Grünlandfläche angelegt. Besonders der Teich halt sich hervorragend entwickelt, so dass dieser auch als schutzwürdiger Biotop eingestuft wurde. Dreifurchige Wasserlinse, Kleine Wasserlinse und Wasserstern bestimmen das Bild im Sommer. Am Rande finden sich Knickfuchsschwanz, Wolfstrapp, Gemeine Sumpfbinse, Wasser-Minze und die Aufsteigende Gelbe Segge als Rote Liste Art.Jeden Winter ist der NABU dort im Arbeitseinsatz und führt an vier Samstagen die Gehölzpflege durch

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